Gemeinsam Zukunft gestalten
Marburg | Seit zehn Jahren begleitet das Projekt Wirtschaft integriert Menschen mit Sprachförderbedarf auf ihrem Weg in Ausbildung und Beruf. Dieses Jubiläum wurde beim Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V. (BWHW) in Marburg gemeinsam mit Auszubildenden, Ausbildungsbetrieben, Kooperationspartnern sowie Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern gefeiert.
Die Beteiligten blickten gemeinsam auf die Entwicklung des Projekts zurück und richteten zugleich den Blick nach vorne. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur Zahlen und Entwicklungen, sondern vor allem die Menschen und persönlichen Geschichten, die mit dem Projekt verbunden sind.
Rückblick auf die Anfänge
Den Auftakt der Jubiläumsfeier bildete ein Rückblick auf die Anfänge von Wirtschaft integriert. Regionalleiterin Franziska Richter gab Einblicke in die Entstehung des Projekts und zeigte auf, wie sich aus einer Idee über die vergangenen zehn Jahre ein etabliertes Unterstützungsangebot entwickelt hat.
Anschließend richtete Nicole Hannemann, Referatsleiterin Berufliche Bildung im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum (HMWVW), den Blick auf die Bedeutung von Wirtschaft integriert aus Sicht des Landes Hessen. Dabei wurde deutlich, welchen Beitrag das Projekt zur beruflichen Integration und zur Unterstützung junger Menschen auf ihrem Weg in Ausbildung und Beruf leistet.
Einen weiteren Schwerpunkt bildete der Rückblick auf die Umsetzung von Wirtschaft integriert im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Die Koordinatorinnen Manuela Breuer und Daniela Rupprecht berichteten aus ihrer langjährigen Projektarbeit und gaben persönliche Einblicke in die Zusammenarbeit mit Teilnehmenden, Ausbildungsbetrieben und
Kooperationspartnern.
Persönliche Erfahrungen im Mittelpunkt
Besonders persönlich wurde es bei der anschließenden Gesprächsrunde „Was verbindet uns mit Wirtschaft integriert?“. Aktuelle und ehemalige Auszubildende, Vertreterinnen und Vertreter von Ausbildungsbetrieben, Kooperationspartner und Mitarbeitende berichteten über ihre Erfahrungen mit dem Projekt. Im Mittelpunkt standen Fragen wie: Wie gelingt der Einstieg in Ausbildung? Welche Herausforderungen mussten bewältigt werden? Welche Unterstützung war besonders hilfreich? Und was hat sich durch Wirtschaft integriert für die Beteiligten verändert?
Die Erfahrungsberichte machten deutlich: Hinter dem Erfolg des Projekts stehen vor allem Menschen, die sich gegenseitig unterstützen, Chancen eröffnen und gemeinsam Lösungen entwickeln.
Wirtschaft integriert steht damit für weit mehr als ein einzelnes Unterstützungsangebot. Das Projekt verbindet junge Menschen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und weitere Partner zu einem Netzwerk, das berufliche Perspektiven schafft und Integration aktiv gestaltet.

